Monday, January 10. 2011
Wanda develops well. This night she even slept 5 hours.
Look how cute she is:
Friday, January 7. 2011
Our daughter Wanda Ruby has been born on the 5th of January 2011 in the hospital in Muri. We are very happy about our new family member.
Wanda in Muri
Sunday, October 3. 2010
Ein sehr schöner, sonniger Tag zog mich mit family auf den Weissenstein. Bei der wunderbaren Fernsicht durch den Föhn hatten auch viele andere diese Idee und als wir auf die Bergstrasse kamen stauten sich schon die Autos. Wir warteten etwa 15 Minuten, bis der Postbus vorbei war.
Oben beim Bergrestaurant hiess es wieder geduldig warten bis wir die Getränke hatten. Da es schon spät am Nachmittag war, beeilte ich mich zu starten. Rechts vom Landeplatz ging an den Felsen noch etwas Thermik ab, es war mir aber zu nahe am Gelände. Nach ein paar Versuchen einzusteigen, bei denen ich nur unwesentlich Höhe machen konnte, brach ich ab und ging landen.
Sunday, September 12. 2010
Am Sonntag hatte ich das schlimmste Erlebnis seitdem ich Gleitschirm fliege. Es ist der zweite Tag des Sicherheitstrainings. Mein Schirm wurde vom gestrigen Twist an den A-Leinen beschädigt und mir wurde ein neuer Schirm (P45) und Akro-Gurtzeug (Vertigo) als Ersatz angeboten.
Nach dem dritten Flug landete ich nach Full-Stall-Manöver und kurzer Spirale auf dem Militär-Gelände nahe am See. Beim Zusammenpacken hörte ich plötzlich ein lautes Rascheln, drehte mich um und sah gerade noch, wie ein oranger, länglicher Gegenstand hinter den Bäumen am See mit hoher Geschwindigkeit herunterfiel.
Ich ging zum Landeplatz und erfuhr dort, dass Martin, ein Mitglied unserer Schulungsgruppe abgestürzt war. Wir fuhren zum See und sahen dort, wie auf einem Boot versucht wurde, Martin mit Herzmassage und Beatmung zurückzuholen. Nach ca. 15 Minuten kam der Rega-Heli und die Retter versuchten nochmal 15 Minuten ihn wiederzubeleben. Leider war alles vergeblich.
Martin war ein 50-jähriger Pilot, der 2005 mit einem anderen Mitglied unserer Gruppe sein Brevet bei Robair machte. Es war sein drittes Mal, dass er an einem Sicherheitstraining teilnahm. Er hat Frau und einen Sohn der bei der RS ist.
Zur Zeit des Unfalls waren sein Schwager, seine Schwester und sein ca. 8jähriger Neffe am See.
Martin ist bei einer geflogenen Vrille aus mir unbekannten Gründen in das Tuch gefallen und dann aus ca. 200 m Höhe nahezu ungebremst auf dem See aufgeschlagen. Er konnte anscheinend noch den Notschirm ziehen, ihn aber nicht aus dem Tuch herausschmeissen.
Ich kannte Martin kaum, das Geschehene hat mich aber sehr erschüttert. Dieser Unfall ist besonders tragisch weil Martin bestimmt, wie wohl jeder andere Pilot, am Sicherheitstraining teilnahm, um mit gefährlichen Situationen fertig zu werden bzw. diese zu vermeiden. Der Fall mitten ins Tuch ist ein Albtraum und worst case für jeden Piloten.
Ich wünsche allen Angehörigen und Freunden von Martin viel Kraft um über den Verlust hinwegzukommen.
Saturday, September 11. 2010
Am ersten Tag flog ich beschleunigte Front- u. Seitenklapper. Die Seitenklapper mit Halten und Richtungskorrekturen. Am Ende flog ich Vrillenansätze und schliesslich Vrillen. Die erste Vrille leitete ich selbständig nach ca. 1.5 Umdrehungen aus nachdem sich die Leinen bereits zur Hälfte eingetwistet hatten.
Bei der 2.ten Vrille sollte ich die Bremse länger unten halten. Die ersten 2-3 Umdrehungen waren noch relativ harmloses Rodeo aber dann wurde es sehr heftig und plötzlich war ich im blockierenden Twist und eine starke Rotation setzte ein. Gabor gab das Kommando zum Notschirm schmeissen und nach 2 Sek. in denen ich den Griff suchte, schmiss ich ihn und er ging problemlos auf.
Ich wollte den Hauptschirm mit den Bremsen entleeren fand diese aber nicht und begann den Schirm an den Leinen zu mir zu ziehen was mir halbwegs gelang. Der Schirm war in einer nach unten gerichteten Position unter dem Hauptschirm. Ich traf ohne grosse Pendelbewegung auf dem Wasser auf und tauchte problemlos auf. Beim Klettern ins Boot riss ein Beschleuniger am Gurtzeug. Die Wassertemperatur war angenehm. Auch im Boot mit nassen Kleidern fror ich nicht.
Das war mein erster Notschirmwurf mit meinem bisher einzigen 10 Jahre alten Notschirm. Jetzt hol ich mir einen Neuen für die nächsten 10 Jahre
An diesem Tag habe ich wesentlich mehr gelernt als am ersten 2-tägigen Sicherheitstraining vor 3 Jahren. Der Notschirm-Abgang war unplanmässig, aber realitätsnäher geht es nicht.
Wednesday, September 9. 2009
Familienausflug zum Vierwaldstättersee mit angenehmen, ruhigen Gleitflug in Emmetten.
Wednesday, August 19. 2009
Nachdem ich am 6. August über 3 Stunden zwischen Fiescheralp und Bellwald herumgekratzt war, war es heute mein Glückstag. Nachdem Marcel startete war ich um ca. 11:30 in der Luft und konnte nach etwa 100 m direkt in die Thermik eindrehen. Danach brauchte ich zwar noch eine Weile um übers Eggishorn zu kommen, konnte dann aber komfortabel mit etwa 3200 m nach Bellwald kreuzen und hinter der folgenden Rippe wieder aufdrehen. Die Thermik war stark aber nicht ruppig.
Eine schöne Wolkenstrasse hielt mich zwischen 3500 und 3900 Meter. Als ich über dem Rohne-Gletscher und an den Furkahörnern Piloten sah, entschloss ich mich ebenfalls es zu versuchen, über den Furka-Pass zu fliegen. Ich hatte es noch nie probiert und schon oft gehört wie schwierig diese Passage ist. Aber das war ein aussergewöhnlicher Tag und es gelang mir relativ problemlos. Zwischenzeitlich wurde mir zwar etwas mulmig, als es mich im Lee der Furkahörner schüttelte und ich die Thermik nicht packen konnte aber als ich dann doch den Einstieg fand und auf über 3500 m stieg war es klar, dass ich den Pass geschafft hatte.
Vor Andermatt kam ich noch in eine Thermik die zu heftig für mich war. Ich fiel heraus und kassierte prompt einen Frontklapper, den ich aber noch gut abfangen konnte. Schliesslich konnte ich mit gut 3000 m ASL Andermatt überfliegen aber am Oberalppass fand ich keine Thermik mehr. Ich wäre wahrscheinlich noch über den Pass gekommen, wenn ich riskiert hätte näher heranzufliegen und gegebenenfalls oben landen zu müssen. Dass wollte ich aber nicht, weil mir die Gegend völlig unbekannt ist und ich entschloss mich in Andermatt zu landen, wo ich zwei andere Piloten traf, die ebenfalls aus Fiesch kamen.
Das war ein aussergewöhnlicher Flug für mich, etwa 54 Kilometer in 3.5 Stunden mit einer kurzzeitigen max. Höhe von 4050 m ASL.
Friday, August 14. 2009
Während einer Woche Ferien kam ich 3 mal (12-14.  zum Fliegen. Jeweils vormittags um 11 Uhr konnte ich mit einem Shuttle voller Tchechen, die hier ein Sicherheits-/Thermiktraining absolvierten, zum Startplatz hochfahren.
Aufgrund einer eher stabilen Wetterlage und von Westwind zerrissener Thermik konnte ich nur max. 30 minütige Flüge machen. Der 14. August war zwar ein guter Tag aber aufgrund eines sich rasch mit Wolken zuziehenden Himmels hatte ich die Befürchtung eines aufziehenden Gewitters, startete schnell und durchflog fette Thermik einfach ohne einzudrehen.
Später lösten sich die Wolken auf und ich konnte nur noch den Piloten neidisch zuschauen. Trotzdem ist es ein sehr schönes Fluggebiet, das auch für die nichtfliegende Begleitung einiges bietet.

Thursday, August 6. 2009
Die Vorhersagen waren schon nicht besonders gut aber ich hoffte etwas draus machen zu können. Zwar hatte ich einen 3-stündigen Thermikflug war aber ewig lange am kämpfen und schaffte es nicht über 2700 m zu kommen. In Bellwald hielt ich mich etwa eine Stunde damit auf hochzukommen und gab es dann auf. Es war zu stabil für mich um es zu wagen, weiter das Goms raufzufliegen, vor allem da ich keine Lust hatte nach einem Absaufer noch lange zur nächsten Bahnstation zu wandern.
Am Landeplatz in Fiesch waren ebenfalls viele Piloten von diesen Verhältnissen enttäuscht. Allerding gab es an diesem Tag auch Cracks, die über 100 km Strecke gemacht haben. Walti, den ich im Zug traf, schaffte es immerhin nach Ulrichen und zurück. Ich muss noch viel üben ...
Sunday, July 26. 2009
Ich kam erst gegen 2 Uhr in Engelberg mit family an und trotz dieses heissen, sonnigen Tages kratzte ein ganzer Pulk von Piloten über Ristis. Die stabile Luftschichtung verhinderte eine brauchbare Thermik.
Um 4:30 kam ich zum Start und wie erwartet konnte ich mich nicht halten. Ich machte den Fehler es zu lange um den Ristis herum zu probieren denn am Hahnen ging etwas. Schon nach 20 Minuten stand ich wieder am Landeplatz.
Thursday, July 2. 2009
An diesem heissen Sommertag wollte ich nicht im Büro sitzen sondern fliegen gehen. Die Wettervorhersagen waren allerdings nicht so gut, da viel feuchte Luft vorhanden war, mit einem entspechend höheren Gewitterrisiko. Bereits um 11 Uhr hatten sich grössere Cumuli gebildet und ich beeilte mich mit dem Starten.
Hoch ging es problemlos allerdings war die Basis sehr tief. Die Walenstöcke und auch der Haldigrat waren in den Wolken. Ich beschloss nicht ins Engelbergertal runter zu fliegen, flog bei den Walenstöcken zwischen den Wolken herum und dann zum Hahnen, wo ich aber keine Höhe machen konnte. Nach etwa einer Stunde landete ich zu ersten Mal auf dem neuen Engelberger Landeplatz. Schön das in Engelberg ein komfortabler Landeplatz gesichert werden konnte.

Sunday, May 24. 2009
Wieder ein heisser stabiler Tag. Später am Abend wurde es besser, aber am frühen Nachmittag konnte sich keiner oben halten. Beim ersten Startversuch kam mein Schirm nicht richtig hoch und ich musste abbrechen. Diesmal half mir keiner beim Auslegen (es waren auch weniger Piloten da). Schöner Flug zum Landeplatz Doussard. Ich musste mich dann beeilen, weil die family am Strand war und wir bald nach Hause aufbrechen wollten.
Friday, May 22. 2009
Ein heisser Tag am Lac de Annecy, der aber auch relativhttp://reisberger.net/blog/serendipity_admin.php?serendipity[action]=admin&serendipity[adminModule]=entries&serendipity[adminAction]=edit&serendipity[id]=37# stabil war. Ich konnte zwar kurzzeitig den Start überhöhen aber einiges nicht ausdrehen, wegen der vielen Piloten. Hätte es aber auch nicht sonderlich hoch geschafft. Die Organisation am Startplatz war sehr gut. Ich machte mich abseits bereit und sobald ich an den Start ging war schon ein Helfer da, der mir den Schirm ausbreitete, so dass ich gleich starten konnte. Am Hauptlandeplatz in Doussard wehte zwar ein starker Talwind, die Landung war jedoch problemlos.
Tuesday, February 17. 2009
An meinem letzten Tag auf Big Island klappte es dann doch noch mit einem zünftigen Thermikflug.
Charlie Crocker holte mich am Morgen am UCC Parkplatz ab und fuhr mich zum Startplatz (wo er auch wohnt). Charlie zeigte auf zwei in der Thermik kreisende Greifvögel und meinte es sähe gut aus. Ich machte mich mit Loro bereit und startete. Am Hang fand ich die Thermik und konnte mich schnell hocharbeiten. Ab einer gewissen Höhe ging es flott aber sanft mit ca. 3 m/s nach oben an die Basis auf ca. 1200 Meter.
Ich flog durch die Gegend, achtete nicht mehr auf die Thermik und schaffte es unter Startplatzhöhe abzusacken. Darufhin machte ich mich auf Richtung Landeplsssatz. Hier erwischte ich aber wieder einen Schlauch und war bald wieder an der Basis. Die Bedingungen waren jedoch schon stärker und als ich merkte, dass ich nicht mehr schnell genug unter der Wolke wegtauchen konnte, zog ich die Ohren ein. Ich stieg noch immer. Ich trat mit eingezogenen Ohren den Beschleuniger durch - ich stieg noch immer! Knapp kam ich dann aber doch noch von der Wolke weg ohne abspiralen zu müssen. Ich machte mich auf Richtung Ozean um von dieser Saugglocke wegzukommen und als ich fast schon über dem Meer war hörte das Steigen auf.
Nachdem ich etwas Höhe abgebaut hatte flog ich zurück und sah Loro den Landeplatz ansteuern. Da ich meinen Van am Landeplatz hatte und annahm sie fahren zu müssen, beschloss ich auch zu landen. Mit angelegten Ohren kam ich diesmal aus der Thermik weg und landete neben Loro.
Am Landeplatz traf ich Charlie wieder. Ich bedankte mich für den einmaligen Support. Er meinte das sei ein normaler Tag hier in Captain Cook gewesen. Ich fand es dagegen schon aussergewöhnlich. Schade das es mein letzter Tag war ...
Monday, February 16. 2009
In Captain Cook auf Big Island gibt es ein schönes Fluggebiet das von einem Club mit vielen aktiven und freundlichen Piloten und Pilotinnen betreut wird. Hier ist Thermikfliegen angesagt. Am ersten Tag startete ich allerdings etwas zu früh und konnte die Thermik nicht richtig nutzen.
Der Startplatz wurde von Piloten gekauft und an den Club vermietet. Er ist gross und für mehrere Schirme gleichzeitig geeignet.
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Mit den Landeplätzen gibt es allerdings Probleme weil die Amis sehr sensibel auf Überflüge und minimalste Nutzung von eigenen Grundstücken reagieren, selbst wenn diese gar nicht genutzt werden. Der Club hat eigentlich nur einen offiziellen Landeplatz der allerdings mit vielen Restriktionen belegt und etwas tricky ist. Andere inoffizielle Landeplätze sind sofort nach der Landung zu verlassen um möglichen Beschwerden aus dem Weg zu gehen. Einen solchen Landeplatz habe ich benutzt.
Bei einem zweiten Start hätte ich wahrscheinlich die Thermik erwischt aber ich wollte meine Familie nicht zu lange warten lassen.
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